Worum geht es dieses Mal?
Dieses Forum richtet sich an Fachkräfte aus Schule, Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendhilfe sowie dem Gesundheitswesen.
Mit Beginn der Sommerferien steigt für viele Mädchen das Risiko, ins Ausland gebracht und dort von FGM betroffen zu werden. Hinweise darauf entstehen oft frühzeitig – im Schulalltag, in Beratungsgesprächen oder in Arztpraxen.
Genau hier setzt das 11. Forum FGM an.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die in der Praxis immer wieder Unsicherheit auslösen:
- Woran lassen sich mögliche Gefährdungslagen erkennen?
- Welche Verantwortung tragen Fachkräfte konkret?
- Welche rechtlichen Grundlagen greifen im Kinderschutz?
- Wie kann gehandelt werden, bevor ein Risiko zur Realität wird?
Ziel des Forums ist es, Handlungssicherheit zu schaffen und klar zu machen:
Schutz entsteht nicht durch Zuständigkeit – sondern durch konkretes Handeln.
Schwerpunkt: Handeln vor den Sommerferien
Vor den Sommerferien besteht ein besonders erhöhtes Risiko. Das Forum sensibilisiert dafür, Hinweise ernst zu nehmen und Schutzmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten.
Dazu gehört auch die klare Einordnung:
- Fachkräfte haben einen gesetzlichen Schutzauftrag
- Hinweise auf eine mögliche Gefährdung müssen ernst genommen werden
- Schutz erfordert aktives Handeln – nicht Abwarten
- Zusammenarbeit mit Jugendämtern und Fachstellen ist entscheidend
Zielgruppe
Fachkräfte aus Schulen und Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendhilfe (insb. ASD, Wohngruppen, Vormundschaften) sowie medizinischen Einrichtungen (z. B. Kinder- und Hausarztpraxen) und Ärztinnen und Ärzte.
Ablauf und Teilnahme
Das 11. Forum FGM findet wie gewohnt als Online-Veranstaltung per Zoom statt.
- Teilnahme ohne Kamera möglich
- Fragen können im Chat oder per Audio gestellt werden
- Aktive Beteiligung ist erwünscht
Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte geben Sie diese Information innerhalb Ihrer Einrichtung und Ihres Netzwerks weiter, damit möglichst viele Fachkräfte vor den Sommerferien sensibilisiert sind.
